Das Betriebs­sys­tem Win­dows 10 ist schon län­ger im Visier der deut­schen und euro­päi­schen Daten­schutz­be­hör­den. Es geht hier­bei um den nicht offen­sicht­li­chen Daten­ver­sand vom Betriebs­sys­tem an den Soft­ware­her­stel­ler. Auch wenn Micro­soft bestrebt war in der Ver­gan­gen­heit die­se Pro­ble­ma­tik nach­zu­bes­sern, hat der Kon­zern bis heu­te noch kei­ne Lösung vor­ge­legt, die die Daten­schutz­be­hör­den zufrie­den stellt. Die­ses ist der Grund dafür, dass die deut­schen Daten­schutz­be­hör­den ein Prü­fungs­sche­ma erstellt haben, wel­ches durch jeden Ver­ant­wort­li­chen im Unter­neh­men umge­setzt und abge­ar­bei­tet wer­den muss.

Die Anwen­dungs­hin­wei­se der DSK, wel­che das Prüf­sche­ma zu Win­dows 10 ent­hal­ten, sind in zwei Doku­men­te unter­glie­dert. Das ers­te Doku­ment ent­hält das eigent­li­che Prüf­sche­ma und dient als Leit­fa­den für den Ver­ant­wort­li­chen, den Daten­schutz­be­auf­trag­ten und den IT-Ver­ant­wort­li­chen/ IT-Dienst­leis­ter zur daten­schutz­kon­for­men Ver­wen­dung von Win­dows 10.
Die­se Prüf­sche­ma muss für jede ein­ge­setz­te Win­dows 10 Ver­si­on durch­lau­fen wer­den. Das bedeu­tet auch, dass jedes Funk­ti­ons­up­date (1809, 1903, 1909 usw.), wel­ches im Unter­neh­men ein­ge­spielt wer­den soll, eine erneu­te Prü­fung anstößt.
Das zwei­te Doku­ment ent­hält wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen zu Win­dows 10 und die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten. Die­se kön­nen die IT-Ver­ant­wort­li­chen / IT-Dienst­leis­ter nut­zen, um die Kon­fi­gu­ra­ti­on im Unter­neh­men daten­schutz­kon­form umzu­set­zen.

Die bei­den Anwen­dungs­hin­wei­se fin­den sie hier auf der Sei­te der Daten­schutz­kon­fe­renz: