Aus daten­schutz­recht­li­cher Sicht ist die Nut­zung von Whats­App umstrit­ten. Trotz­dem fin­det die App unter den Nut­zern eine gro­ße Ver­wen­dung. Dazu gehö­ren auch Eltern und Lehr­kräf­te, die via Whats­App kom­mu­ni­zie­ren.

Wie sol­len Eltern und Leh­rer mit der App umge­hen und wel­che Stel­lung­nah­me ver­tre­ten die Schul­be­hör­den?

In man­chen Bun­des­län­dern wird das The­ma heiß dis­ku­tiert und als kri­tisch gese­hen, eini­ge Schul­be­hör­den haben sogar (z.B. in Nie­der­sach­sen und Hes­sen) die Nut­zung von Whats­App unter­sagt. In Bay­ern besteht momen­tan kein Ver­bot die App als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel zwi­schen Eltern und Lehr­kräf­ten zu nut­zen, jedoch ist laut Aus­sa­ge des bay­ri­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums ‘‘Whats­App als dienst­li­cher Infor­ma­ti­ons­ka­nal von Schu­len nicht vor­ge­se­hen‘‘. Ein offi­zi­el­les Ver­bot besteht nicht, aller­dings unter­streicht man, dass die Tren­nung vom pri­va­ten und dienst­li­chen in der Ver­ant­wor­tung des Nut­zers liegt.

Wie sieht es mit Grup­pen und Noten im Chat aus?

In der Regel greift bei der Nut­zung von Whats­App die App auf das Kon­takt­buch zu und die Daten wer­den außer­halb der EU gespei­chert (nicht aus­ge­schlos­sen auch in den USA). Dage­gen ist man gene­rell ‘‘macht­los‘‘, wenn man sich für Whats­App ent­schei­det. Noten oder Krank­mel­dun­gen per Whats­App zu mel­den darf aber ein No-Go sein, da die App die daten­schutz­recht­li­chen Anfor­de­run­gen nicht erfüllt.

Wenn Sie Fra­gen zum The­ma haben, ste­hen wir selbst­ver­ständ­lich ger­ne zur Ver­fü­gung datenschutz@blusystems.de