Die letz­ten Jah­re waren geprägt von gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen für Unter­neh­men. 

Neh­men wir die lan­ge und star­ke Hit­ze im Som­mer 2018. Die­se führ­te zu star­ken Belas­tun­gen bei den Mit­ar­bei­tern und bei der IT. Wäh­rend die Kli­ma­ge­rä­te der Ser­ver­räu­me wah­re Höchst­leis­tun­gen voll­brach­ten, waren krea­ti­ve Ideen für die Büros der Mit­ar­bei­ter gefragt. Eins haben Mit­ar­bei­ter und IT-Gerä­te näm­lich gemein­sam. Bei zu gro­ßer Hit­ze kön­nen sie nicht mehr ordent­lich arbei­ten. Hier kam es immer wie­der zu Aus­fäl­lensowohl bei über­las­te­ten Kli­ma­an­la­gen als auch bei Mit­ar­bei­tern auf­grund von zu stark erhitz­ten Büros.  

Dann der Win­ter 2018/19, wel­cher ganz Süd­deutsch­land mit extre­men Schnee­ver­hält­nis­sen über Wochen hin­weg belas­te­te. Hier konn­ten, auf­grund der Stra­ßen­ver­hält­nis­se und der immer neu­en Lawi­nen­ab­gän­ge, Mit­ar­bei­ter und Logis­tik nicht immer zeit­ge­recht das Unter­neh­men errei­chen. Hier­durch ent­stan­den oft Ver­zö­ge­run­gen in ver­schie­de­nen Unter­neh­mens­pro­zes­sen. 

Und dann die Coro­na-Pan­de­mie 2020. Aktu­ell gibt es noch kei­ne gesi­cher­ten Erkennt­nis­se, wie lan­ge die Ein­schrän­kun­gen in den sozia­len Kon­tak­ten und die emp­foh­le­nen Ver­hal­tens­wei­sen bei zwi­schen­mensch­li­chen Kon­tak­ten noch auf­recht­erhal­ten wer­den sol­len. Die dras­tisch erhöh­te Anzahl an Home­of­fice-Arbeits­plät­zen stellt für vie­le Unter­neh­men voll­kom­men neue Her­aus­for­de­run­gen bezüg­lich der Aus­ge­stal­tung der Arbeits­plät­ze und der Anbin­dung an das Unter­neh­mens­netz­werk dar. Häu­fig sind zu wenig Lap­tops im Unter­neh­men vor­han­den und die Anbin­dung des Unter­neh­mens an das Inter­net mit den vie­len Ver­bin­dun­gen von außen aus den Home­of­fice-Arbeits­plät­zen über­las­tet. 

Eins haben alle Fall­bei­spie­le gemein­sam. Sie stel­len die Unter­neh­men in sehr kur­zer Zeit vor gro­ße, z.T. schwer bewäl­tig­ba­re Her­aus­for­de­run­gen. Die Res­sour­cen des Unter­neh­mens wer­den knapp und die Geschäfts­pro­zes­se kom­men ins Sto­cken oder im schlimms­ten Fall zum Erlie­gen. 

Nun ist nicht jeder Geschäfts­pro­zess eines Unter­neh­mens gleich wich­tig. Es gibt sol­che, die direkt an der Wert­schöp­fungs­ket­te betei­ligt sind und sol­che, die „nur“ unter­stüt­zend wir­ken. In Zei­ten knap­per Res­sour­cen kann es des­halb wich­tig sein, die Geschäfts­pro­zes­se zu ken­nen und die Res­sour­cen zu prio­ri­sie­ren. 

Dabei gibt es zwei Mög­lich­kei­ten dies zu tun. Die eine Mög­lich­keit ist die spon­ta­ne Reak­ti­on auf ein Sce­n­a­rio. Die­se Art des Vor­ge­hens kos­tet jedoch sehr viel Zeit für Abstim­mun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­on. 

Die ande­re Mög­lich­keit ist ein Not­fall­ma­nage­ment zu betrei­ben und sich vor einem Not­fall oder gar einer Kri­se Plä­ne zurecht zu legen, wel­che man dann nur noch aus der Schub­la­de zie­hen muss. Der Vor­teil die­ses Vor­ge­hens ist, dass die eh schon knapp bemes­se­ne Zeit nicht mit grund­le­gen­den Abstim­mungs­run­den und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­or­ga­ni­sa­ti­on zusätz­lich belas­tet wird. 

Zudem muss auch in sol­chen Aus­nah­me­si­tua­tio­nen immer an den Daten­schutz und die Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit gedacht wer­den. Damit hier nicht z.B. die VPN-Anbin­dung zum Nadel­öhr wird oder die Beur­tei­lun­gen von Mit­ar­bei­tern im nor­ma­len Haus­müll lan­den, soll­te sich das Unter­neh­men über sol­che Situa­tio­nen Gedan­ken machen. Auch hier kann ein gutes Not­fall­ma­nage­ment Pro­ble­me besei­ti­gen, bevor Sie über­haupt ent­ste­hen. 

Für wei­ter­ge­hen­de Fra­gen ste­hen wir Ihnen ger­ne zur Ver­fü­gung.