Bevor über­haupt einem Aus­kunfts­er­su­chen nach­ge­kom­men wer­den kann, muss der Ver­ant­wort­li­che ver­ge­wis­sern, dass der Anfra­gen­de auch der Betrof­fe­ne ist.  

 Je nach­dem, auf wel­chem Wege die Aus­kunfts­an­fra­ge nach Arti­kel 15 DSGVO erfolgt, gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten der Iden­ti­täts­prü­fung. 

Vor­lie­gend schrieb Herr M. eine E‑Mail an das Unter­neh­men.  

Da Herr M. bereits zuvor Kon­takt per E‑Mail hat­te, kann die E‑Mail-Adres­se einen Hin­weis auf die Iden­ti­tät von Herrn M. geben. Sofern die E‑Mail-Adres­se nicht bekannt gewe­sen wäre, lie­ße sich dar­aus auch nicht die wah­re Iden­ti­tät der betrof­fe­nen Per­son schlie­ßen.  

Um sich zu ver­ge­wis­sern, ruft das Unter­neh­men, die von Herrn M. hin­ter­leg­te Tele­fonnummer an. Zum Abgleich, ob auch Herr M. die E‑Mail geschrie­ben hat, for­dert das Unter­neh­men zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen, wie z.B. die Post­an­schrift und das Geburts­da­tum des Betrof­fe­nen. Nach­dem Herr M. die rich­ti­gen Anga­ben erteilt hat­te, bestan­den kei­ne Zwei­fel dar­an, dass der Anfra­gen­de auch der Aus­kunfts­be­rech­tig­te ist. Somit wur­de die Iden­ti­tät des Herrn M. sicher­ge­stellt. 

Wie das Unter­neh­men nach der Iden­ti­fi­zie­rung von Herrn M. vor­zu­ge­hen hat, erfah­ren Sie nächs­te Woche in unse­rem Blog­bei­trag.